Unsere CAS-UF-Teilnehmerin Regula Stocker im Interview

Interview Stocker Regula

«Die Dozierenden des CAS Unternehmensführung sind mit Engagement und Herzblut bei der Sache – so machen sogar Buchhaltung und Controlling Spass!»

Regula Stocker, Geschäftsführerin der AXA Stiftung Generationen-Dialog

Studierte an der Universität Zürich Politologie, Publizistik und Völkerrecht. Als Consultant in einem auf Corporate Responsibility spezialisierten Beratungsbüro hat sie sich auf sozialgesellschaftliche Themen spezialisiert. Seit Januar 2014 ist sie Geschäftsführerin der AXA Stiftung Generationen-Dialog, die sich seit über 40 Jahren mit den Chancen und Risiken der alternden Gesellschaft auseinandersetzt.

Sie besucht den CAS in Unternehmensführung 2018.

 

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema «Weiterbildung» in Kontakt gekommen oder haben über das Thema nachgedacht?

Das war bereits im ersten Jahr nach meinem Studienabschluss 2003, als ich ein Stage bei der Bundesverwaltung in Bern absolvierte. Ich war im Thema E-Government tätig und fand das vielfältige Weiterbildungs-Programm des eidgenössischen Personalamts sehr attraktiv. Ich konnte dann auch einen Kurs im Projektmarketing besuchen.

 

Weshalb haben Sie sich für das CAS in Unternehmensführung der UZH entschieden?

Da ich weder in der Mittelschule noch in meinem Studium mit Betriebswirtschaft in Kontakt kam, habe ich mir Kenntnisse in diesem Bereich «on the Job» oder in kurzen Weiterbildungen angeeignet. Als Geschäftsführerin habe ich die operative Verantwortung für unseren Stiftungsbetrieb und möchte mein Know-how deshalb ergänzen und besser einordnen können.

 

Welche Gründe haben Sie dazu bewogen, Ihr CAS in Unternehmensführung an der Universität Zürich zu absolvieren?

Das hat sicher logistische Gründe (Nähe zum Wohnort). Andererseits hat der Lehrgang einen guten Ruf und wurde mir empfohlen.

 

Sie werden im Juli 2018 graduieren. Haben sich Ihre Erwartungen ans CAS in Unternehmensführung soweit erfüllt? Was beurteilen Sie kritisch?

Meine Erwartungen wurden durchaus erfüllt. Die Dozenten (und leider wenige Dozentinnen) sind äusserst motiviert – das ist ansteckend. So werden auch vermeintlich trockene Themen wie Controlling oder Buchhaltung kurzweilig präsentiert. Der Austausch mit den Mitstudierenden ist sehr anregend, weil ganz unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Ich bin froh, dass jedes Modul mit einer Prüfung unmittelbar nach dem Kurs abgeschlossen wird und wir nicht noch eine Arbeit schreiben müssen. So lässt sich das besser mit Beruf und Familie vereinbaren. Allerdings merke ich auch, dass dadurch die ersten Module bereits wieder ziemlich „weit weg“ scheinen – ich nehme mir vor, den Stoff noch einmal zu repetieren, damit der Lerneffekt auch nachhaltig ist.

 

Können Sie das vermittelte Wissen und die Erfahrungen im beruflichen Alltag einsetzen? Was zeichnet für Sie den Nutzen des CAS in Unternehmensführung aus, wenn Sie an Ihr Tagesgeschäft denken?

Ich kann die Materie sehr direkt einsetzen. So habe ich z. B. eine Planerfolgsrechnung für ein neues Angebot der Stiftung erstellt und konnte die Erkenntnisse aus dem Controlling-Modul einfliessen lassen. Für dieses Angebot bauen wir auch eine eigene Marke auf und planen eine Kommunikationskampagne, wo ich die Themen aus dem Marketingmodul direkt umsetzen kann. Es ist m. E. auch sehr gut, wenn man das CAS macht, nachdem man einige Jahre Berufs- und ev. auch Führungserfahrung gesammelt hat. Ich kann viele „on the Job“ gemachte Erfahrungen der letzten Jahre nun gut reflektieren und einordnen, wodurch der Lerneffekt sicher grösser ist, als wenn man die Praxis noch nicht selber erlebt hätte.

 

Was war ein besonders schönes/spezielles Erlebnis?

Besonders beeindruckend finde ich wirklich das Engagement und die Motivation der Dozierenden. Sie sind mit Herzblut dabei und haben ein echtes Interesse, uns ihr Fachgebiet näher zu bringen. So gehen die Stunden rasch vorüber und es wird nie langweilig.

 

Wem würden Sie das CAS in Unternehmensführung UZH empfehlen?

Allen, die breitgefächerte Kenntnisse in Betriebswirtschaft erwerben möchten, ohne Spezialist/in in einem Thema werden zu wollen. Wichtig finde ich, dass man schon einige Jahre im Berufsleben unterwegs ist, um den Stoff an der Praxis „festzumachen“.

 

Das CAS in Unternehmensführung bedankt sich bei Frau Stocker für das Interview und wünscht ihr alle Gute für die Zukunft.