Unser CAS-UF-Teilnehmer Edwin Winkler im Interview

Edwin Winkler

«Im Unterschied zu einem Vollzeit-Studium sieht man beim berufsbegleitenden CAS stetig die Verbindung zwischen der gelernten Theorie und der Praxis im eigenen Unternehmen. Der Lernprozess ist somit sehr effizient.»

Edwin Winkler, COO des Startups-Unternehmens Chimpy AG.

Zuständig für die operative Geschäftsführung, für das Management der Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung bis zur Distribution.

Hat 2014 ein MSc in Interdisziplinären Wissenschaften an der ETH abgeschlossen.

Teilnahme am CAS in Unternehmensführung an der Universität Zürich im Jahr 2019.

 

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema «Weiterbildung» in Kontakt gekommen oder haben über das Thema nachgedacht?

Sich weiterzubilden ist in der heutigen Arbeitswelt ein Muss. Ich versuche mich ständig mit den neuen Technologien und Trends auseinanderzusetzen und mir zusätzliches Wissen beizubringen. Bereits in den ersten paar Jahren meiner Startup-Erfahrung hatte ich angefangen mir die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre mit verschiedenen Online-Kursen beizubringen. Später habe ich mich für eine umfangreiche Ausbildung im Rahmen einer universitären Weiterbildung entschieden.

 

Weshalb haben Sie sich für das CAS in Unternehmensführung der UZH entschieden?

Mein Ziel war, eine Einführung in die verschiedene Bereiche der Unternehmensführung zu bekommen. Das CAS an der UZH war diejenige Weiterbildung im schweizerweiten Vergleich, welche in dieser Hinsicht das beste Paket anbot. Zwei wichtige Auswahlkriterien waren, dass ich einerseits meine Tätigkeit bei Chimpy weiterhin mit einem 100 %-Pensum bestreiten konnte und zweitens die überschaubare Ausbildungsdauer von einem halben Jahr.

 

Welche Gründe haben Sie dazu bewogen, Ihr CAS in Unternehmensführung an der Universität Zürich zu absolvieren?

Die Universität Zürich ist nicht nur eine der besten Universitäten der Schweiz, sondern auch eine weltweit führende Hochschule. Ich musste nicht lang überlegen.

 

Haben sich Ihre Erwartungen ans CAS in Unternehmensführung bisher erfüllt? Was beurteilen Sie kritisch?

Die Full-Immersion in eine Disziplin der Unternehmensführung mit einem zweitägigen Modul ist tatsächlich eine wirksame Art und Weise, um einen guten Überblick des jeweiligen Themas zu gewinnen. Wegen der knappen verfügbaren Zeit kann der Inhalt der Vorlesungen und der begleitenden Lehrbücher etwas begrifflich scheinen.

Bei einem künftigen Projekt im entsprechenden Anwendungskontext wird sich die Auseinandersetzung mit Begriffen, Analyse- und Entscheidung-Frameworks dennoch bewähren und als hilfreich erweisen.

 

Können Sie das vermittelte Wissen und die Erfahrungen im beruflichen Alltag einsetzen? Was zeichnet für Sie den Nutzen des CAS in Unternehmensführung aus, wenn Sie an Ihr Tagesgeschäft denken?

Im Unterschied zu einem Vollzeit-Studium sieht man beim berufsbegleitenden CAS stetig die Verbindung zwischen der gelernten Theorie und der Praxis im eigenen Unternehmen. Der Lernprozess ist somit sehr effizient.

Ich hatte mir als Ziel festgesetzt - und es ist mir gelungen - für jedes Modul mindestens ein Haupt-Takeaway zu identifizieren, welches ich in meinem beruflichen Alltag direkt anwenden oder meinen Mitarbeitern weitergeben werde.

Für meine Tätigkeit als Führungskraft in einem wachsenden Kleinunternehmen waren die Learnings aus den Modulen Corporate Finance, Organisation und Controlling besonders wertvoll.

 

Was war ein besonders schönes / spezielles Erlebnis? Was hat Ihnen besonders gefallen?

Die Vorlesungspausen: Das Znüni, das Mittagessen oder der Nachmittag-Espresso sind perfekte Gelegenheiten, um die andere Kursteilnehmer kennenzulernen. Diese Zeit habe ich gern ausgenutzt, um mit ihnen spannende Gespräche zu führen, uns über unsere professionelle Aktivitäten auszutauschen und so Einsichten in andere Branchen zu gewinnen.
 

Wem würden Sie den CAS in Unternehmensführung UZH empfehlen?

Für mich als Naturwissenschaftler war der Eintritt in die Startup-Welt wie ein Sprung ins kalte Wasser. Dank dem CAS habe ich mir jetzt solide Grundkenntnisse erlangt, mit denen ich in dieser Welt besser schwimmen kann. Ich empfehle deswegen das CAS den Wissenschaftlern und Ingenieuren, die den Einstieg in ein Startup und allgemein ins Unternehmensmanagement planen oder bereits hinter sich haben.