Alumnievent: Monte Terri

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Am 18. März 2017 begann am Morgen früh um 7.30 Uhr der Frühlings-Alumni-Anlass des CAS in Unternehmensführung im Felslabor Monte Terri.

Am 18. März 2017 begann am Morgen früh um 7.30 Uhr der Frühlings-Alumni-Anlass des CAS in Unternehmensführung. Mit dem Zug ging es vom HB Zürich nach St. Ursanne in das Felslabor Monte Terri. Nach einer ersten Stärkung mit Kaffee und Gipfeli begann der erste Teil der Führung mit einem Input-Referat über das Felsgestein von Monte Terri sowie über die Frage, was Atommüll überhaupt ist. Anschliessend wurden wir mit Bussen zum Felslabor gefahren. Hier begann nun die Besichtigung zum Thema „Wie kann man Atommüll nachhaltig lagern?“. Zentral ist hier der Gedanke der Tiefenlagerung. Es war spannend und erstaunend zu erfahren, wie komplex die Antwort auf die Frage der Endlagerung ist und dass Geologie, Physik, Chemie und auch Biologie eine grosse Rolle spielen. Die Erkenntnis, dass uns das Projekt „Endlagerung Atommüll“ alle betrifft und eine Generationenfrage ist, machte das Ganze noch viel spannender. Nach einer intensiven Führung ging es ins Restaurant La Couronne, wo die meisten von uns mit bestem einheimischem Fisch verwöhnt wurden.

Nach dem Mittagessen trennten sich die Wege: Die einen mussten nach Hause und die anderen erhielte noch eine Führung durch das schöne Städtchen St. Ursanne. Es war interessant zu erfahren, welche Legenden und historischen Geschichten es über das Städtchen gibt. Als mittelalterlicher Ort muss St. Ursanne viele Gebäude restaurieren, was dazu führt, dass die Stadt sich schwer verschuldet. Um den Besuchern schmackhaft zu machen, Geld zu spenden, waren an den jeweiligen Orten Tafeln aufgehängt, die darauf hinwiesen, dass dieser Gegenstand oder Ort gerade restauriert wird und wie viel dies kosten würde. Es amüsierte uns sehr und zeigte doch gut auf, wie schwierig es sein kann, ein solches Kulturerbe zu tragen.

Nach der Führung ging es zurück nach Hause und es bleibt ein Blumenstrauss an Erinnerungen: ein Rückblick in die Vergangenheit mit der Stadtführung, eine Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Atommüllzwischenlagerung und ein Blick in die Zukunft, mit der Frage, wie man Atommüll endlagern will.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an unseren Alumnus Fabrice Bachmann für die Möglichkeit, durch die Nagra Einblick in diese Thematik zu erhalten, und ebenso ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden des Anlasses, die diesen Tag mitgeprägt haben.